Kirche Quesitz

Der flachgedeckte Rechteckbau mit Emporen an drei Seiten wurde im Jahr 1757 errichtet. Im Osten befindet sich ein Sakristeianbau mit Kanzelzugang. Der quadratische Westturm wird durch Gesimse und Pilaster gegliedert. Der Kanzelaltar ist mit sparsamen Rokoko-Ornamenten in Stuck versehen. Eine reiche Arbeit ist der Taufstein von 1515. Die an der alten Handelsroute nach Frankfurt/Main gelegene Kirche war mehrfach von kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen. Die Orgel der Kirche wurde während der Zeit der Völkerschlacht 1813 zerstört und erst 1819 durch ein neues Werk ersetzt. 2002 erfolgte eine Außensanierung. 2010 erhielt die Quesitzer Kirche zwei neue Bronzeglocken.